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Tier-Punkt

Lieber Tierhalter,
in unserer Praxiszeitung "Tier-Punkt" finden Sie interessante Informationen und jeweils einen Buchtipp rund um ihr Haustier.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team der Tierarztpraxis.

Um den Tier-Punkt ansehen zu können, müssen Sie einfach auf den gewünschten Downloadlink klicken.

2016
>>> Dezember (Stress an Silvester, Vergiftungsgefahr für Hunde und Katzen, kurznasign Rassen)
>>> Oktober (Nemo & Dorie,Röchelnde Geräusche beim "Gassigehen", Vergiftungen )
>>> September (Im Alter noch gut drauf, Ohren-Entzündung, Verstopfung)
>>> August (Parasiten-Prophylaxe beim Kaninchen, Bluthochdruck, Überhitzungsgefahr mit Nylonschlaufe)
>>> Juni (Urlaub, Freigängerkatzen, Frettchen)
>>> Mai (Fellwechsel, Kaninchenimpfung, Zeckenmittel)
>>> März (Wurm-Prophylaxe, Krallenpflege beim Meerschweinchen, Katzenschnupfen)
>>> Februar (Staupeimpfung, Kastration beim Rüden)

 

Tier-Punkt-Archiv
2015
>>> November >>> August >>>Juli>>> Mai>>> April>>> Februar>>> Januar

2014
>>> Dezember >>> November >>> Oktober >>> September >>> August >>> Juli

 



Altersvorsorge – damit Ihr Vierbeiner noch lange fit bleibt

Wie beim Menschen können auch bei Hunden und Katzen mit zunehmendem Alter ernsthafte Krankheiten auftreten, wobei Tiere meist erst im fortgeschrittenen Stadium Krankheitssymptome zeigen. Daher sind bei älteren Hunden und Katzen jährliche Vorsorgeuntersuchungen durch den Tierarzt besonders wichtig. Auch kleine Veränderungen wie ein vermehrtes Trinken oder Gewichtszunahme sind wichtige Hinweise.

Ab wann beginnt das Altwerden bei Ihrem Liebling?

- Katzen aller Rassen und kleine Hunde unter 10 Kg (z. B. Dackel): ab 10 Jahren
- Mittelgroße und große Hunderassen: ab 7-8 Jahren

Zum jährlichen Alters-Check gehören folgende Untersuchungen:

- gründliche Allgemeinuntersuchung
- eingehende Untersuchung des Kreislaufs (Abhören, Pulsmessung u. a.) und des Bewegungsapparates
- Blutuntersuchung (Leber- und Nierenwerte, Blutzucker, Schilddrüsenfunktion usw.)

Bei Bedarf ergänzende Untersuchungen

- Urinuntersuchung (z. B. Untersuchung auf Blasensteine oder Blut im Urin)
- Röntgenaufnahmen
- Sonographie (Ultraschall) zur genauen Untersuchung einzelner Organe

Welche Symptome sind typisch für Altersprobleme?

- Abmagerung oder Gewichtszunahme (à dies ist eine Belastung für Herz, Gelenke und den Stoffwechsel)
- Änderungen im Fress- oder Trinkverhalten
- Verlust der Stubenreinheit, Kot- und/oder Urinabsatzprobleme
- Einschränkung in der Beweglichkeit
- Husten, Kurzatmigkeit
- Hautveränderungen, Juckreiz

Falls Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei Ihrem Vierbeiner bemerken, sollten Sie umgehend Ihre Tierarztpraxis aufsuchen!

Als besondere Leistung unserer Praxis bieten wir Ihnen und Ihrem Haustier die Bioresonanztherapie an. Dies ist besonders schonend für das Tier, da die Bioresonanz ein Naturheilverfahren und völlig Schmerzfrei ist. So können zum Beispiel die Leber- oder Nierenfunktionen bei altersbedingter Einschränkung angeregt werden. Auch kann das Immunsystem aufgebaut und geschwächte Tiere so vor Infekten geschützt werden.

Gerne können Sie sich bei uns melden und einen Termin mit uns vereinbaren.



Wurmbefall – keine Bagatell-Erkrankung!

Würmer stellen nicht nur für Haustiere, sondern auch für Menschen, die mit ihnen in Kontakt kommen, ein Gesundheitsrisiko dar.

Krankheitssymptome zeigen sich meist nur bei schwerem Parasitenbefall, d. h. völlig gesund wirkende Tiere können trotzdem Parasitenträger sein. Nur weil Sie die Parasiten mit bloßem Auge im „Häufchen“ nicht sehen können, heißt das nicht, dass sie nicht vorhanden sind. Viele Welpen werden bereits vor der Geburt im Mutterleib mit Spulwürmern infiziert oder infizieren sich bereits kurz nach der Geburt über die Muttermilch.

Auch Menschen können sich mit Würmern von Hund und Katze infizieren. Dadurch können verschiedene Erkrankungen ausgelöst werden: von kleineren Beschwerden bis hin zu sehr schweren Krankheiten:
z. B. können sich Kinder beim Spielen in kontaminierter Erde/Sand mit Spulwürmern infizieren, wenn sie sich die verschmutzten Finger in den Mund stecken.

Auch Fuchs- und Hundebandwurm können auf den Menschen übertragen werden: falls der Mensch oral Wurmteile aufnimmt, die ein Tier mit dem Kot ausscheidet oder in seinem Fell trägt. Infolge dessen kann es zu einer gefährlichen Zystenbildung der Leber und anderen Organen kommen, die aufwändig behandelt werden müssen. Im Falle des Fuchsbandwurms kann dies beim Menschen sogar zum Tode führen.


Entwurmung – wie oft?

Hunde und Katzen (Freigänger) sollten mindestens alle 3 Monate entwurmt werden. Bei hohem Infektionsrisiko (wie z. B. Zugang zu wilden Nagetieren) und freiem Auslauf oder bei Jagdhunden wird eine monatliche Entwurmung empfohlen.
Hunde und Katzenwelpen müssen alle 2-3 Wochen entwurmt werden.
Auch reine Wohnungskatzen sind mindestens zwei mal jährlich zu entwurmen. Denn eine Untersuchung der Universität Hannover hat gezeigt, dass bei 20% aller Wohnungskatzen ein Befall mit Spulwürmern nachgewiesen wurde. Dies weist darauf hin, dass infektiöse Wurmeier aus dem Freien durchaus auch in die Wohnungen getragen werden, z. B. über Fußmatte und Schuhe.

Achtung! Wird ein Wurmbefall festgestellt, muss eine sofortige Behandlung erfolgen und nach zwei Wochen wiederholt werden!